Was du vor und nach dem Laufen tun solltest:

Hier ist der Unterschied und warum er wichtig ist:

VORHER: Dynamisches Aufwärmen

Deine Muskeln sind kalt und dein Nervensystem braucht Aktivierung. Dynamische Bewegungen fördern die Durchblutung, verbessern die Beweglichkeit und bereiten deinen Körper auf die Belastungen des Laufens vor.

Führe jeweils 10 Wiederholungen pro Seite durch:

- Beinschwünge (vorwärts + seitlich)
- Ausfallschritte + Ausfallschritte mit Sprung
- Fußgelenksrotationen + Wadenheben

NACHHER: (Statische) Mobilität

Deine Muskeln sind warm und profitieren von sanften Dehnübungen. Dehnübungen helfen, Verspannungen zu lösen, die Flexibilität zu verbessern und die Regeneration zu fördern.

Halte jede Dehnung 30 Sekunden pro Seite:

- Knie zur Brust ? Taubenstellung
- Tiefer Ausfallschritt + Arme nach oben strecken
- Stehende Dehnung der Oberschenkelvorderseite + Dehnung der Oberschenkelrückseite

Das Wichtigste:

- Dynamisch vor dem Laufen = bereitet deinen Körper auf die Belastung vor
- Statisch nach dem Laufen = unterstützt die Regeneration

Beide Übungen dauern maximal 5 Minuten.

Wichtiger Hinweis: Ich höre immer noch regelmäßig von Läufern, die glauben, ihre Verletzung sei auf unzureichendes Aufwärmen oder Dehnen zurückzuführen.

Das ist jedoch höchstwahrscheinlich nicht die Hauptursache von Verletzung.

Natürlich sollte man sich aufwärmen (besonders vor wichtigen Läufen) und abkühlen (das tut einfach gut), aber um wirklich verletzungsfrei zu bleiben, sind ein angemessenes Belastungsmanagement, Krafttraining und ausreichende Regeneration unerlässlich.

Jules Syb | Physical Therapist | Hybrid Athlete