Der Weg von Ethik
- Meditation - Weisheit ("Training" der eigenen
Geisteszustände)
Ethisches
Verhalten mit Körper, Rede und Geist, ("Trainingsregeln")
ist das Fundament. Es besteht darin, schrittweise von allem Verhalten
abzulassen, das von den "drei Geistesgiften" (Gier, Hass,
Verblendung) motiviert ist und sich stattdessen mehr und mehr
von positiven Motiven (Zufriedenheit, Großzügigkeit, Freundlichkeit,
Güte, geistige Klarheit) leiten zu lassen.
Durch Meditation
("Nachdenken/geistiges
Betrachten") verändert
man seine Geisteszustände: Man wird zunächst achtsamer und
bewusster; man wird seiner selbst, anderer Menschen und der Welt mehr
und mehr gewahr und man entwickelt starke positive Emotionen: Freude,
Freundlichkeit, Mitgefühl und Gelassenheit. Meditation ist eine
Praktik, durch die versucht werden soll, den Geist geschmeidiger und
offener zu machen, um letztlich fähig zu werden, den Schleier der
eigenen Traum- und
Wunschvorstellungen abzulegen und hinter den äußeren Schein
der Dinge zu schauen.
Ethisches
Verhalten und Meditation lösen jegliche innere Zerstreutheit auf
und führen zur Weisheit der besonderen Einsicht, die Hindernisse
für ein richtiges Verständnis entfernen und fehlerhafte geistige
Zustände an den Wurzeln beseitigen kann.
Wer fastet,
rostet nicht: Fasten ist der Frühjahrsputz für Körper,
Geist und Seele. Es sorgt für ein äußeres und inneres
Wohlbefinden.
Fasten
heißt nicht nur hungern. Traditionell diente das Fasten der Reinigung
der Seele und der Buße für begangene Sünden - diese
alte christliche Tradition hat heute in Deutschland für immer weniger
Menschen eine Bedeutung. Immer mehr nutzen heute die am Aschermittwoch
beginnende Fastenzeit (40 Tage bis Ostern) zu einer Kur für Körper
und Seele. Dabei steht der gesundheitliche Aspekt im Mittelpunkt. Denn
während der Weihnachtsfeiertage und der Fastnachtszeit haben Leber,
Magen und Darm Höchstarbeit geleistet. Das Fasten hilft nun, den
Körper zu reinigen und wieder zu regenerieren. Das zusätzlich
auch die Pfunde purzeln, was das Wohlbefinden weiter steigen lässt,
kann dadurch verstärkt werden, indem man in diesen Wochen auf Süßigkeiten
und süße Getränke verzichtet. Ähnliches gilt für
eine vorübergehende Fleischabstinenz: Wer eine Weile ohne Fleisch-
und Wurstwaren auskomme, sei motivierter, sich mit vegetarischer Ernährung
auseinanderzusetzen. So könne man die Zeit nutzen, um bislang unbekanntes
Gemüse kennenzulernen, wieder einmal Hülsenfrüchte zuzubereiten
und neue, vitaminreiche Rezepte auszuprobieren.
Gewohntes
loslassen, neu beginnen
Man kann diese Zeit auch ganz individuell nutzen, um sich von Gewohntem
(vorübergehend) zu trennen, den Einstieg in neue Essgewohnheiten
zu finden, etwas Neues anzufangen oder Dinge zu tun, für die man
im Alltagstress keine Zeit hat. Worauf der Einzelne verzichtet, bleibt
ihm selbst überlassen.
Besinnung
auf das, worauf es ankommt Stille suchen: Viel spazieren gehen, ruhige Musik hören,
öfter Zeit alleine verbringen.
Von Ballast trennen: z.B. Papiere ordnen, Überflüssiges wegwerfen,
den Haushalt in Ordnung bringen. Weniger passiv konsumieren: Fernseh- und Computerzeiten einschränken.
Besser: Lesen, Musik hören, Briefe schreiben, gute Gespräche
suchen. Termine reduzieren: Um Stress abzubauen, kann es schon helfen,
wenigstens die privaten Termine einzuschränken.
Warum
ist Fasten gesund?
Ärzte und Naturheiler erkannten bereits früh, dass übermäßiges
Essen Krankheiten verursachen kann. Der Grund: Überflüssige,
säureverursachende tierische Eiweiße, Fette und konzentrierte
Kohlehydrate lagern sich beispielsweise in Geweben, Bindehäuten
und Gelenken ab und führen dort zu so genannten "Verschlackungen".
Weiter hindern im Darm abgelagerte Stoffwechselprodukte - so vermutet
man - das Lymphsystem an seiner Arbeit, wodurch das Immunsystem geschwächt
wird. Fasten hingegen entschlackt, entgiftet den Körper und reinigt
den Darm. Außerdem wird die Durchblutung gefördert, die Haut
wird glatter, die Fettpolster verschwinden und das Gehirn produziert
eine Vielzahl von Glückshormonen.
Welche
Arten von Fasten gibt es?
Viele lehnen Fasten ab, da sie es nur mit Hunger und Leid verbinden.
Fasten bedeutet jedoch lediglich, dass der Mensch eine gewisse Zeit
seine Ernährung einschränkt. Grundsätzlich gibt es verschiedene
Formen des Fastens. Beim totalen Fasten sind nur Wasser und Tee erlaubt,
davon aber reichlich. Das Saftfasten hingegen lässt geringe Mengen
an Obst- und Gemüsesäften zu, um den täglichen Vitaminhaushalt
zu gewährleisten. Das klassische Heilfasten nach dem Arzt Otto
Buchinger sorgt durch eine spezielle Kartoffelsuppe für die nötigen
Nährstoffe und beim Molkefasten werden ein Liter Molke, ungezuckerte
Tees und Wasser über den Tag verteilt getrunken. Bei
Unwohlsein während des Fastens hilft es, so viel wie möglich
trinken. Beim Basenfasten kann man sich weiterhin richtig satt essen.
Jedoch gibt es einen festen Plan, welche Nahrungsmittel man zu sich
nehmen darf und welche nicht. Saure Lebensmittel wie Fleisch oder Milchprodukte
sollte man meiden und stattdessen ausschließlich basische Lebensmittel
wie Obst oder Gemüse zu sich nehmen. Eines
haben alle Fastenkuren gemein: Alkohol, Süßigkeiten, Zigaretten,
Kaffee oder Medikamente sind tabu. Sie belasten den Körper nur
unnötig und stören den Regenerationsprozess.
Wer
sollte nicht fasten?
Trotz der heilenden Wirkung sollte nicht jeder fasten. Kinder, Jugendliche
und Sportler in einer Belastungsphase sowie schwangere oder stillende
Frauen dürfen auf keinen Fall auf normale Ernährung verzichten.
Abstand nehmen sollten auch Herz-Patienten, Patienten mit Bluthochdruck
oder extrem schlanke Menschen.
Grundlagen
und Erfahrungen zum intermittierendes Fasten Maximilian
Longrée 02/2020
Diäten
gibt es viele. Allein mit der simplen Aufzählung könnte man
diesen Artikel füllen, ohne dabei auch nur eine Variante explizit
zu erläutern. Mittlerweile habe ich das Gefühl: Je sedativer
unser Lebensstil wird, desto mehr Diäten kommen zum Vorschein.
Und die passenden Versprechen werden bei der Vermarktung auch gleich
mitgeliefert Fettabbau bei Stärkung der Muskulatur
ohne Verzicht, in kürzester Zeit und ganz ohne Bewegung!
Ernährungschaos im Sport?
Dieser Diätwahnsinn lässt viele Menschen geradezu verzweifeln.
Und auch vor dem Sport macht diese Entwicklung nicht halt und wird dort
mitunter besonders zelebriert. Vor allem unter den innovativen Triathleten,
die aus jeglichem Wettkampfmaterial das letzte Watt rausholen wollen,
wird es immer wichtiger, wie sie durch eine gezielte Ernährung
die Performance steigern können. Während bei Ausdauersportlern
bis vor einiger Zeit eine kohlenhydratreiche Ernährung bei
der Belastung frischen Zucker zuführen und nach der
Belastung die Glykogenspeicher auffüllen hoch im Kurs stand,
kamen vor einigen Jahren die Proteine ins Spiel, die bis dato den Fitnessfreaks
zugeschrieben wurden. Letztendlich wurde ihre Wichtigkeit für regenerative
Prozesse nach dem Training erkannt. Gleichzeitig verloren sie ihren
Ruf, demzufolge sie Unmengen an für Ausdauersportler unnötigen
Muskelbergen aufbauen. Gegenwertig beobachte ich gar umgekehrte Trends
aus der Diätenvielfalt, die Anklang in der Ausdauergemeinde finden:
von low-carb, high-protein, high-fat diets bis hin zu ihrer
extremsten Form, der ketogenen Diät. In manchen Köpfen scheint
sich der einstige Treibstoff für Athleten, die Kohlenhydrate, zum
Performance-Killer zu entwickeln. Diese Einschätzung sollte man
aber keinesfalls ohne zu hinterfragen teilen, sondern lieber darüber
nachdenken, wann dieser Makronährstoff am besten zugeführt
wird.
Dieser Artikel, wie sollte es auch anders sein, geht auf eine weitere
Diätform ein, das intermittierende Fasten (IF). Ich selbst praktiziere
diese Ernährungsform seit nunmehr sieben Jahren. Der Unterschied
zu den üblichen Ernährungskonzepten ist, dass hier nicht die
Makronährstoffverteilung vorgegeben wird, sondern lediglich die
beiden Zeitfenster der Nahrungszufuhr und des Fastens.
Nur zeitliche Vorgaben, keine inhaltlichen Vorgaben
Das Intervallfasten soll so die Theorie ohne Ernährungsumstellung
und Kaloriendefizite funktionieren. Alle propagierten Modelle versprechen
die gleichen gesundheitlichen Wirkungen, lediglich die Essenspausen
variieren, wobei die Nacht immer mit eingerechnet wird. Rund um die
Uhr erlaubt sind alle kalorienfreien Getränke wie ungesüßter
Tee, Wasser und Kaffee schwarz. Auf den Latte macchiato muss man also
während der Fastenstunden verzichten. An Light-Getränken scheiden
sich die Geister. Ich persönlich trinke jene. Mehrere Selbsttests
mittels Blutzuckermessgerät ergaben, dass nach dem Konsum von zuckerfreiem
Soda bei mir keine Blutzuckerhöhung auftrat. Ein Anstieg würde
den Fasteneffekt unterbrechen. Im Zeitfenster der Nahrungszufuhr darf
man essen, was man möchte, ohne Vorgaben. Was sich jetzt surreal
anhört dann darf ich ja immer mein Lieblingsgericht essen
erübrigt sich von alleine, wenn einem dieses nach drei Tagen
zum Halse heraushängt.
Intermittierendem Fasten: gängige Formen
Every other Day
Im 36/12-Rhythmus wird innerhalb von 12 Stunden gegessen und anschließend
36 Stunden lang gefastet.
Eat-Stop-Eat-Methode
Es wird zweimal pro Woche für 24 Stunden keine Nahrung aufgenommen.
16/8-Rhythmus
Diese Form sieht vor, 16 Stunden nichts zu essen und in den verbleibenden
8 Stunden Nahrung aufzunehmen.
Warrior-Diät oder 20/4-Methode
20 Stunden am Tag fasten, gefolgt von einem vierstündigen Zeitfenster
für die Nahrungsaufnahme.
Praktische
Vorteile
Das intermittierende Fasten, das im Bedarfsfall auch Kombinationen mit
anderen Ernährungsformen erlaubt, ist in der Durchführung
sehr simpel. Es bedarf keiner großen Regeln, die befolgt werden
müssen, lediglich die Einhaltung der zeitlichen Fenster, die entsprechend
smart gelegt werden können. All dies macht die Planung einfacher,
spart Zeit und Nerven, insbesondere für gesundheitsbewusste und
leistungsorientierte Sportler, die eine effektive Ernährung in
ihren Alltag aus Familie, Job und Sport zu integrieren versuchen. Gezielt
sich Ernährende nehmen ihr Essen schon vorgefertigt mit zur Arbeit.
Das intermittierende Fasten löst sich von dem kulturell entwickelten
Rhythmus aus drei Mahlzeiten und eventuellen Snacks in Richtung der
Nahrungsaufnahme unserer Vorfahren. Früher waren die Menschen nicht
365 Tage rund um die Uhr mit Nahrung versorgt, sondern mussten für
sie sammeln und jagen. Fastenzeiten ergaben sich zwangsläufig,
teilweise nicht nur über wenige Stunden. Dementsprechend passte
sich der Stoffwechsel auch diesen Situationen an. Hinzu kam, dass trotz
Energiemangel die Leistungsbereitschaft und -fähigkeit erhalten
bleiben musste.
Um das zu erreichen, schüttet der Körper verschiedene Botenstoffe
(wie Glückshormone und Stresshormone) zur Erhaltung der Motivation
und Wachsamkeit aus. Bedingt durch einen geringen Insulinspiegel steigt
die Wachstumshormonausschüttung stark an, schützt vor Muskelabbau
und stärkt den passiven Bewegungsapparat. Diese Kombination ermöglicht
eine vermehrte Fettoxidation. Je länger die Fastenperiode, desto
mehr Ketonkörper, die zur Energiegewinnung benutzt werden, werden
gebildet. Zugleich wirken sie hungerdämpfend und stimmungsaufhellend.
Sie entstehen bei leeren Glykogenspeichern und Kohlenhydratmangel in
der Nahrung als Nebenprodukt bei der Fettverbrennung in den Mitochondrien
der Leber. In den Zellen dienen sie als Energiequelle. Der Organismus
wird also durch den Nahrungsverzicht dazu gezwungen, seinen
Fettstoffwechsel zu optimieren.
Positive Effekte von intermittierendem Fasten
Die gesundheitlich positiven Effekte, die dem intermittierenden Fasten
zugeschrieben werden, sind vielfältig. Um den Rahmen dieses Artikels
nicht zu sprengen, liste ich an dieser Stelle die relevantesten auf:
Blutzuckerspiegel:
reguliert sich in den Essenspausen
Linderung
von Diabetes-Symptomen
verbesserte
Nährstoffaufnahme
bessere
Regeneration und Fettverbrennung durch eine erhöhte Wachstumshormonausschüttung
Senkung
des Körperfettanteils und Muskelaufbau
Erhöhung
der Lebenserwartung um 30 Prozent
stimmungsaufhellend:
Ausschüttung von Botenstoffen wie Serotonin
Entlastung
und Vorbeugung gegen Fettleber
Gehirn
und Nervenzellen: besserer Verlauf bei Demenz und Morbus Parkinson
positive
Auswirkung auf die Darmflora
schnellere
Regeneration von Immunzellen
Prävention
und Verbesserung von erhöhten Blutfettwerten, Bluthochdruck,
Diabetes, Krebs
Eat,
what you need!
Während bei unseren Urvorfahren Jagd, Flucht und Kampf energieerzeugende
und leistungssteigernde Hormone wie Adrenalin, Noradrenalin, Glukagon
und Testosteron freisetzten, ist unser heutiges Training nichts anderes
als ein gezielt herbeigeführter physischer Stress.
In beiden Fällen wird gespeicherte Energie aus Muskelglykogen und
dem Fettgewebe gewonnen. Dabei werden die Sauerstoffversorgung, Kraft,
Reaktionsfähigkeit, Schnelligkeit, Ausdauer, Koordination und mentale
Stärke optimiert. Der Anstieg der sogenannten Stresshormone ist
insofern positiv zu sehen, wirkt aber gleichzeitig auch katabol. Dieser
abbauende Prozess ist gewollt, sollte jedoch nicht allzu lange anhalten,
da er sonst wertvolle Körpersubstanz wie Muskulatur verstoffwechseln
kann. Und deshalb muss im Anschluss daran auch eine anabole (aufbauende)
Phase folgen, um langfristig einen Leistungsanstieg zu erreichen.
Und hier kommen die positiven Eigenschaften des Insulins ins Spiel,
denn eine körpereigene Insulinausschüttung zur richtigen Zeit
hat hervorragende Effekte auf das Training. Es kann diese Prozesse umkehren
beziehungsweise lindern und zusätzlich durch die Einlagerung von
Aminosäuren in die Muskeln die Proteinsynthese ankurbeln. Diese
antikatabole Wirkung leitet die Regeneration ein. Das ist das Prinzip
der Superkompensation, ein höheres Leistungsniveau als zuvor zu
erlangen. Eine vorherige Hungerphase im Rahmen des Intermittierenden
Fasten potenziert die katabolen Prozesse, schließlich sind die
Glykogenspeicher angebrochen und der Körper ohnehin schon im Fettstoffwechselmodus.
Im Gegensatz zu den Menschen, bei denen die Gewichtsreduzierung im Vordergrund
steht, möchten Sportler ihre Leistung verbessern, idealerweise
durch eine auf die Saisonhöhepunkte individuell abgestimmte eat
what you need-Nahrungszusammensetzung. Das Ziel ist, dass der
Athlet sowohl beim täglichen Training als auch während der
Regeneration von den positiven Eigenschaften der Fasten- und Essensphasen
profitiert.
Hauptziel
Fettverbrennung: geringe bis mittlere Trainingsintensität, relativ
kohlenhydratarme Ernährung und Training im Fasten-Modus
Schwerpunk
intensives Training: im Zeitfenster der Nahrungsaufnahme mit Energiezufuhr
vor dem Training und schneller Glykogenaufladung nach dem Training
Anaerob-alaktazide
und aerobe Belastung sowie klassisches Krafttraining mit Gewichten
im Fasten-Modus
Anaerob-laktazide
Belastung im Zeitfenster der Nahrungsaufnahme
Unter Berücksichtigung
der beruflichen und privaten Verpflichtungen und der Vermeidung von
mentalem Burn-out und/oder Übertraining sollte das intermittierende
Fasten abhängig von Alter, Geschlecht, Gewicht und Körperzusammensetzung
auf den Trainingsplan und seine Schwerpunkte individuell abgestimmt
werden.
Vor dem Hintergrund der Vielzahl an Kombinationsmöglichkeiten mit
der Art der Nahrungsaufnahme sollten sich Interessierte langsam an das
intermittierende Fasten herantasten, es individuell und vor allem auch
auf die Alltagstauglichkeit als wichtigsten Parameter in der Umsetzbarkeit
flexibel anpassen. Jede Umstellung in der Ernährung und der Lebensweise
ist auch nur so gut wie ihre Nachhaltigkeit. Die Gewöhnung bedarf
einiger Zeit. Die Erfahrungen mit meinen Athleten und bei mir selbst
zeigen in der Summe positive Effekte, was die Leistungsfähigkeit
in der Hauptsportart, die Körperzusammensetzung, Umsetzbarkeit
und das Wohlbefinden angeht.
Und ich so?
Mein Training und intermittierendes Fasten (20/4-Methode) im Alltag
sieht so aus, dass ich den Tag nach einer Tasse schwarzem Kaffee nüchtern
mit einer Ausdauereinheit von rund 45 Minuten im GA1/2-Bereich starte.
Das regt die Fettverbrennung für den Rest des Tages an. Am frühen
Abend folgt ein kraftbetontes Work-out mit einem Mix aus BCAAs, Glutamain,
L-Carnitine und Koffein. Falls die Zeit bis zum Abendessen noch länger
ist, trinke ich eine zweite Portion. Das Abendessen beginne ich ballaststoff-
und proteinreich und esse im Verlauf immer mehr Kohlenhydrate. Dies
hat den Vorteil, dass mein Blutzuckerspiegel allmählich ansteigt
und die Glykogenspeicher wieder gefüllt werden und für die
morgendliche Einheit stark machen. Über den Tag verspüre ich
keinen Hunger und kein zu Fressattacken verleitendes Starving.
Die Trainingsenergie ist groß, der Stoffwechsel läuft auf
Hochtouren und das Essen schmeckt.
Zu guter Letzt!
Meines Erachtens schlummert bei sehr vielen Ausdauersportlern in der
Ernährung noch ein großes Potenzial. Der Fokus liegt bei
zu vielen noch in der Nutritionversorgung im Training und Wettkampf.
Meine Erfahrung als Athlet, Trainer und Berater im Triathlon- und Fitnessbereich
zeigt, dass mit dem richtigen Wissen über die (eigene) Ernährung
und der konsequenten Umsetzung weitere Leistungssprünge
möglich sind.
Überraschenderweise stelle ich immer wieder fest, dass ambitionierte
Sportler im Fitnesssektor im Gegensatz zu manch einem Triathleten mit
einem wesentlich geringeren Körperfettanteil herumlaufen. Und das,
obwohl Triathleten zumeist das Doppelte an Trainingspensum haben. Die
Gründe können im Essverhalten liegen und/oder mitunter an
ineffektiv abgerissenen Trainingsstunden. Ein Versuch, mit intermittierendem
Fasten besser zu werden, ist es allemal wert, allein schon, weil man
dabei viel über seinen Stoffwechsel erfährt.
Bevor man jedoch seine Ernährung von jetzt auf gleich umstellt,
sollte man über einen Zeitraum von zwei Wochen eine Selbstaufschreibung
durchführen. Notiere jeden Tag, was und wie viel du zu welcher
Uhrzeit isst und trinkst. Und ich versichere, bereits beim Aufschreiben
wird man seine Ernährung ein klein wenig anpassen, da man feststellt,
was man alles isst (essen wollte). In der Auswertung kann man anschließend
die weiteren Schritte und Veränderungen festlegen. Vergiss bei
allen Zielen allerdings nicht, dass Nahrungsaufnahme und Essen auch
sehr viel mit
Genuss und Lebensqualität zu tun haben. Eine allzu dogmatische
Umsetzung der Vorgaben kann auch kontraproduktiv sein.
Feng-Shui
ist die Kunst und Wissenschaft vom Leben in Harmonie mit der Umgebung.
Feng
Shui ist Teil der Philosophie des Tao, dem Wissen um die Zusammenhänge
zwischen Mikrokosmos und Makrokosmos. Die Basis bildet die taoistische
Erkenntnis vom Wandel als Grundprinzip des Universums, wobei der Mensch
als Teil des Universums auch in dieses dynamische Prinzip des ewigen
Wechsels eingebunden ist.
Eine tiefe
Verbundenheit besteht zwischen der Lehre des Feng Shui und der traditionellen
chinesischen Medizin. In beiden geht es um die Energie Chi, während
es bei der traditionellen chinesischen Medizin um die Aktivierung der
Energie Chi für einen sich in Harmonie und innerem Gleichgewicht
befindenden Körper geht (vgl. auch Jin
Shin Jyutsu und Tai Chi),
ist das Hauptziel des Feng Shui das Erkennen und Verdeutlichen des Chi-Gehaltes
eines Ortes. Feng Shui befasst sich daher auch mit der gezielten Beeinflussung
und Aktivierung des Chi in Wohnräumen, an Arbeitsplätzen und
der unmittelbaren Lebensumgebung.
Von großer
Bedeutung ist dabei der Ausgleich von Yin und Yang. Yin und Yang befinden
sich in einem permanenten Zustand der Veränderung und des Gleichgewichts,
der Mensch partizipiert an dieser Polarität und benötigt sie
für sein Ich-Erleben. Das bewusste Lenken dieser beiden Naturkräfte
Yin und Yang, wobei der Wind Yang, die aktive, dynamische Energie
und das Wasser Yin, die passive, empfangende Energie ist, bezeichneten
die alten chinesischen Mystiker als Feng Shui.
Durch die
Anwendung von Feng Shui wird der Fluss dieser Lebensenergie und somit
unsere Lebensqualität verbessert, in dem das Gleichgewicht zwischen
unserem Körper und der Natur wieder hergestellt und in Einklang
gebracht wird.
Ist Feng Shui eine Wissenschaft?
Während Feng Shui heute allgemein eher als Kunst denn als Wissenschaft
angesehen wird, ist es von seinen Ursprüngen her eher eine Form
der angewandten Statistik.
Den Menschen
des alten Chinas ist früh aufgefallen, dass hinter allen Naturerscheinungen
eine gewisse Regelmäßigkeit steht, von den großen Rhythmen
Sommer und Winter, dem Lauf
der Gestirne bis hin zu Tag und Nacht.
Die Meister
des alten China waren ausgezeichnete Mathematiker und beherrschten Kalenderberechnung
und Astronomie. Ein wichtiges Gebiet ihrer Studien nahm die Erforschung
der Zusammenhänge ein, wobei sie auch die Häufigkeit bestimmter
Ereignisse in Verbindung mit räumlichen Gegebenheiten und zeitlichen
Verläufen beobachteten.
Aus den
Beobachtungen, dass manche Stellen anscheinend auffallend günstige
Auswirkungen auf jegliche Bewohner hatten, wogegen andere Plätze
genau umgekehrt auf die dort ansässigen Menschen wirkten, es sich
ähnlich mit Tageszeiten oder auch größeren Zeitspannen
zu verhalten schien und es anscheinend immer Häufungen von gleichartigen
Ereignissen in gleichartigen Zeitabschnitten oder Landschaften gab,
erarbeitete man eine Art Systematik.
Diese Systematik
bildet die Grundlage für
die
Stundenuhr der traditionellen chinesischen Medizin, die inzwischen
auch Eingang in die westliche Medizin gefunden hat. Nach dieser Stundenuhr
hat jedes Organ bestimmte Zeiten, zu denen es besonders aktiv oder
aber besonders schwach ist;
die
Vorhersage von bestimmten Ereignissen, aus der sich z.B. auch die
Grundregeln des Feng Shui ergeben: Anweisungen, die für alle
Häuser und Orte gleich sind, unabhängig von deren sonstigen
Eigenschaften, hierzu zählen z.B. auch die Regeln für das
Aufstellen von Schreibtischen, Betten, etc.;
die
Beziehung der Anordnung eines Hauses in Relation zum Erdmagnetfeld
sowie zur Zeitkomponente, aus denen sich für ein Haus, das zu
einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort in einer bestimmten
Ausrichtung fertig gestellt wird, ein individuelles Muster von mehr
oder weniger wahrscheinlich wirksamen Einflüssen für jeden
Bereich des Hauses ergibt. Bei dieser Methode werden neun Kennziffern
(die sog. "Sterne") benutzt, die jede für sich schon
ein genau definiertes Wahrscheinlichkeitsmuster tragen und für
jeden Bereich des Hauses mit zwei zusätzlichen anderen "Sternen"
kombiniert werden, woraus sich dann das individuelle Muster von Ereigniswahrscheinlichkeiten
ableitet. Auch hier besteht wieder ein enger Kontakt zur traditionellen
chinesischen Medizin und Philosophie, denn alle Ziffern haben auch
jeweils eine Zuordnung zu einer der fünf Wandlungsphasen, über
die sich dann die erwünschten Wahrscheinlichkeiten verstärken
und die unerwünschten abschwächen lassen.
Das
Bagua
Im Feng
Shui wird ein Raster, das so genannte Bagua, über den Grundriss
eines Hauses oder einer Wohnung gelegt. Die Idee dahinter ist, dass
jede Zone auf einem Grundriss mit einem bestimmten Lebensthema in Beziehung
steht, und dass alles, was sich in dieser Zone befindet und was dort
geschieht, in einem symbolischen Zusammenhang mit diesem Thema steht
und sich darauf auswirkt.
Die Zone
für Gesundheit liegt im Zentrum der Wohnung. Dieses sollte stets
gut beleuchtet und frei von negativen Einflüssen gehalten werden.
Besonders eine Toilette im Zentrum bringt nach der Feng Shui Lehre gesundheitliche
Probleme mit sich. Feng Shui bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten,
die verschiedenen Lebensbereiche positiv zu gestalten. Es lohnt sich
also immer, die eigenen vier Wände aufmerksam zu betrachten und
den äußeren Raum der inneren Entwicklung anzupassen.
So wie
die Fußreflexzonen
praktisch als eine Landkarte der Organbereiche des menschlichen Körpers
betrachtet werden können, benutzen auch die Feng Shui-praktizierenden
Bagua, das aufzeigt, welche Bereiche der Wohnräume mit welchen
spirituellen Aspekten korrespondieren. Das Bagua-System gehört
zu den hilfreichsten der verschiedenen Feng Shui-Systeme.
Arbeitsbereich:
Dies ist der Bereich, der mit deiner Kreativität, mit der Haupttätigkeit,
in Beziehung steht. Hänge, um die Dinge hier zu fördern,
in diesem Bereich Kristalle auf, bringe Lichtquellen an und stelle
frische, grünende Pflanzen auf.
Duft-/Räucherwerkbereich:
Dies ist ein wunderbarer Platz, um Duft-/Räucherwerk zu entzünden.
Wenn der Duft-/ Räucherwerkbereich blockiert ist oder fehlt,
wirst du das Gefühl haben, keine Unterstützung zu erhalten
und allein zu sein.
Projektbereich:
Dieser Bereich steht mit Projekten oder irgend etwas, das du geschaffen
hast, in Beziehung. Stelle in diesem Bereich blühende Blumen
auf und plaziere dort Gegenstände, die mit dem Projekt zu tun
haben.
Beziehungsbereich:
Der Beziehungsbereich betrifft die Ehe, Freundschaften und auch
die Art und Weise, in der wir uns allgemein auf andere Menschen
beziehen. Es ist sehr schön, wenn hier Gegenstände paarweise
oder in einer Gruppe versammelt und fröhliche Fotos von dir
und den Menschen, die du gerne hast, aufstellst. Den Fernseher sollte
man dort besser nicht installieren. Ein Haus oder eine Wohnung,
in der dieser Bereich fehlt, kann unter Umständen zu allgemein
mit Problemen belasteten Beziehungen führen.
Ruhmbereich:
Dieser Bereich steht für Inspiration, Selbstausdruck und für
das, wofür du bekannt bist.
Glücksbereich:
Dieser Bereich bezieht sich auf Glück und Fülle aller Art.
Hier lässt sich gut ein Aquarium aufstellen. Auch mit Licht,
Pflanzen, Zimmerbrunnen kann hier die Energie belebt werden. Jeder
Abzug oder Abfluss in diesem Bereich gilt als äußerst ungünstig,
da dann symbolisch gesehen dein Glück den Bach hinuntergehen
kann.
Familienbereich:
Der Familienbereich steht mit den Eltern, Vorfahren, dem Erbe und
den Einflüssen aus der Vergangenheit in Beziehung. Ein guter
Platz für Familienfotos, Urkunden, Siegestrophäen aus der
Vergangenheit usw.
Meditationsbereich:
Dieser Bereich steht mit der Innenschau, Meditation und inneren Führung
in Beziehung. Hänge dort einen Kristall ins Fenster, wenn du
Intuition fördern und die Führung durch dein Höheres
Selbst verbessern willst.
Gesundheitsbereich:
Dieser Bereich betrifft die Gesundheit und Vitalität. Wenn hier
abgestorbene Pflanzen stehen, wenn er dunkel und schmutzig ist, können
gesundheitliche Probleme auftreten.
Fehlende
Bereiche: Wenn dein Heim nicht die Form eines vollkommenen Quadrats
oder Rechtecks sondern z.B. eine L-Form aufweist, dann "fehlt"
ihm ein Bereich. Chinesische Feng Shui-Anhänger würden es
vermeiden, ein Haus mit "fehlenden Bereichen" zu bauen aber
in westlichen Bereichen werden solche Erwägungen meist nicht in
Betracht gezogen. In China glaubt man, dass ein fehlender Bereich sich
auch auf das Leben der Bewohner auswirken kann.
Oft ist
es allein schon das Reinigen oder die Aufmerksamkeit, die man einem
dieser Bagua-Bereiche zukommen lässt, das zu sehr positiven Resultaten
führt.
Kristalle
aktivieren das sie durchdringende Licht und bringen somit zusätzliche
Energie, wenn sie ins Fenster gehängt oder gestellt werden.
Jedes Gebäude
und jeder Raum innerhalb des Gebäudes hat ein Bagua. Die Ausrichtung
seines Schemas wird immer durch die in das Zimmer führende Haupttür
bestimmt. Sogar dein Schreibtisch hat ein Bagua, dessen "Eingangstür"
dein Sitzplatz ist. Stelle zur emotionalen Erfüllung fröhliche
Familienfotos in die rechte obere Ecke. Achte darauf, dass der Papierkorb
nicht direkt unter dieser Ecke steht.
Die fernöstliche
Einrichtungslehre Feng-Shui selbst umzusetzen ist schwer. Ein einfacher
Schritt ist aber Ordnung. Je klarer ein Raum eingerichtet ist, desto
harmonischer sind auch die Schwingungen. Unnötige Gegenstände
und Möbel, die beim Hereinkommen im Weg stehen, blockieren einen
positiven Energiefluss. Deshalb: Regelmäßig aussortieren.
Wenn man Dinge länger nicht benutzt, wird es Zeit, sich davon zu
trennen.
Konfuzius:
"Harmonie ist Energie - je mehr Harmonie, desto mehr Energie"
Energie
Chi
Überall
wo es Leben gibt, fließt Chi, der "Atem des Lebens".
Er durchströmt unseren Körper, unsere Umwelt, unser Sonnensystem,
unser ganzes Universum.
FENG SHUI
ist die Kunst, Chi so durch den Raum zu lenken, dass es seine Bewohner
belebt und reichlich mit Lebenskraft versorgt.
Chi kann
stagnieren, das heißt, dass der Energiefluss weitgehend zum Stillstand
gelangt und so die betreffenden Bereiche systematisch verkümmern.
Chi kann
aber auch zerstören, wenn es zu heftig wird und sich zum sogenannten
SHA CHI umwandelt.
Die Aufgabe
von FENG SHUI ist es, ein Gleichmaß zu schaffen, das die Basis
für Gesundheit, Glück und Erfolg bietet.
Das Chi
zum Fließen bringen
Feng Shui
bedeutet "Wind" und "Wasser" und benennt damit zwei
Naturkräfte, die Landschaften formen und die in der Lage sind,
die universelle Lebenskraft, das Chi zu lenken. Chi wird vom Wind zerstreut
und vom Wasser gesammelt. Das Chi ist die belebende Kraft in der Erde
und in allen Lebewesen. In unseren alltäglichen Sprachgebrauch
kann es am ehesten mit "Energie" übersetzt werden. Damit
der Mensch gesund bleibt, muss das Chi im Körper fließen.
Und auch in den Wohnräumen, die ebenfalls als eine Art Organismus
betrachtet werden, sollte die Lebensenergie überall hin gelangen.
Stagnation sammelt schlechte Energie an, die im Feng Shui als Sha bezeichnet
wird.
Die Stellen, an denen sich Sha bildet, erkennt der Laie daran, dass
sich dort der Schmutz besonders schnell ansammelt. Alle unzugänglichen
Winkel, Engpässe, schlecht beleuchteten Bereiche und ungenügend
gelüfteten Räume ziehen Sha an. Wo jedoch Chi ist, kann Sha
nicht sein. Deshalb sollte gerade im Eingangsbereich dafür gesorgt
werden, dass nichts im Weg herumsteht. Hier soll das "nährende"
Chi nämlich ungehindert herein gelangen.
Als Faustregel
gilt: Alles, was vor dem Staubsaugen weggeräumt werden muss, also
am Boden liegende Gegenstände und Zeitschriftenstapel, sind Hindernisse
für das Chi. Regelmäßiges Lüften, Luftbefeuchtung
beispielsweise mit Hilfe von Zimmerpflanzen wie
Fensterblatt, Papyrus- und Zyperngras oder Zimmerbrunnen (nicht im Schlafbereich
verwenden) sind ebenfalls Maßnahmen, das Chi in den Räumen
zu steigern. Die Bewohner werden spüren, dass sie tatsächlich
mehr Energie haben und sich frischer fühlen.
Welche
Pflanzen machen gesund?
Farne
sind natürliche Luftreiniger so z. B. der Schwertfarn Nephrolepis
Boston. Aber auch das Einblatt Spathiphyllum
hat einen luftreinigenden Effekt, der über die Umwandlung von
Kohlendioxid in Sauerstoff und Abgabe von Feuchtigkeit hinaus geht.
Am Staub in der Raumluft werden gasförmige Schadstoffe und Feuchtigkeit
gebunden. Überschreitet die Raumfeuchte 35 bis 40 % (menschliche
Wohlfühl-Luftfeuchte liegt bei 35-50%), dann wird der Staub so
schwer, dass er sinkt und u. a. auf Pflanzen und deren Blättern
liegen bleibt. Davon kann der Staub samt der gebundenen Stoffe mit
einem Baumwolltuch einfach entfernt werden. Asparagus ist durch die
vielen kleinen Blätter ein wirkungsvoller Staubfänger, der
am besten regelmäßig mit lauwarmen Wasser abgeduscht wird.
Schädliche Gase werden aufgenommen und abgebaut: Aloepflanzen,
Birkenfeige, Ficus, Efeutute und Zimmeraralie neutralisieren verstärkt
Formaldehyd. Dieser giftige Stoff kann sich in Möbeln oder Teppichböden
befinden. Dass bestimmte Zimmerpflanzen nicht nur schön, sondern
auch gesund sind, hat die NASA schon in den 80er Jahren in einer Studie
herausgefunden. Oft reicht schon eine Pflanze pro Zimmer, um die Luftqualität
deutlich zu verbessern. Achte aber darauf, dass die Pflanze möglichst
nah an die Schadstoffquelle steht, das ist am Effektivsten. Computerbildschirme
können Kopfschmerzen verursachen auch dagegen ist ein
Kraut gewachsen. Kakteen sollen Abhilfe schaffen, denn sie sollen
in der Lage sein, die rechtsdrehende Strahlung, die von den Bildschirmen
ausgeht, in gesunde linksdrehende Strahlung umzuwandeln. Das haben
Wünschelrutengänger nachgewiesen. Tipp: Also einfach einen
Kaktus neben den PC stellen das soll die Kopfschmerzen lindern.
Spitze Pflanzen in der Nähe von Couch oder Bett können dagegen
krank machen. Die spitze Form verursacht laut Feng Shui nämlich
Unruhe. Für entspanntes Ruhen deshalb z.B. Dattelpalmen mit zwei
Meter Abstand genießen. mehr
Jeder Raum
sollte einen Sammelpunkt für die Energie haben, eine Stelle, an
der sich das Chi "niederlassen" kann. In jedem Raum sollte
es einen Punkt geben, wo das Auge ruhen kann. Räume ohne Zentrum
machen nervös. Ein Ruhepunkt kann ein Tisch sein, auf dem frische
Blumen stehen, ein großes Bild mit einem Sitzplatz gegenüber
oder eine leere Wand, die Ruhe in einen Raum bringt. Beim Einrichten
der Räume ist darauf zu achten, dass Gegenstände, Möbel
und Farben sich nicht gegenseitig die Wirkung nehmen. Wenn zu wenig
freier Raum bleibt, treten die Dinge "in Konkurrenz" zueinander
und erzeugen unruhige Energie.
Positive
Wirkung von Bildern und Symbolen
Im Wohnbereich
ist generell alles Irritierende und Belastende, das die Lebensgeister
schwächt, zu vermeiden. Dazu zählen zum Beispiel kranke Pflanzen,
Waffen, Gegenstände mit blendender Oberfläche, Mauer- und
Möbelkanten, die auf einen Sitz- oder Schlafplatz weisen. Sie produzieren
Sha, ebenso wie lange Wege, die schnurgerade verlaufen. Wer fühlt
sich schon auf einem Sitzplatz am Ende eines langen Korridors wohl?
Sitzplätze
mit dem Rücken zur Tür oder in Durchgangsbereichen wirken
ebenfalls schwächend. Hier gilt es, mit erhöhter Aufmerksamkeit
die eigene Sensibilität zu schulen. Der Körper signalisiert
mit Anspannung beziehungsweise Entspannung genau, wo ein guter Platz
für ihn ist. Ein Bild, das einen finster dreinblickenden Menschen
zeigt, wirkt sich negativ auf die Stimmung des Betrachters aus, besonders
wenn es ständig präsent ist.
Dagegen stärken Bilder und Accessoires, die aufmunternde Assoziationen
wecken, die Lebenskraft. Viele Menschen holen sich unbewusst aufbauende
Symbole in ihre Wohnräume. Dies können sowohl universelle
Symbole sein wie etwa die Sonne (Lebensfreude), eine Spirale (Unendlichkeit),
Bilder von Bäumen, Blumen und Wasserfällen (Schönheit
und Harmonie). Es können aber auch ganz individuelle Symbole sein:
ein Mitbringsel aus einem schönen Urlaub, eine Clownfigur, die
an das Lachen erinnert oder ein Erinnerungsstück an einen geliebten
Menschen. Die Symbole wechseln im Lauf des Lebens, und es ist wichtig
zu erkennen, wann etwas verinnerlicht ist, und im Außen nicht
mehr gebraucht wird.
Farben
im Wohnbereich
Graues,
trübes Wetter schlägt vielen Menschen auf die Seele, denn
Grau lässt die Laune automatisch sinken. Leuchtende Farben verbessern
dagegen die Stimmung. Sie haben eine positive Wirkung auf den Menschen,
indem sie sein Wohlbefinden steigern. Der Grund: Die durch farbiges
Licht erzeugten Signale führen dazu, dass der Körper stimmungsaufhellende
Substanzen wie den Botenstoffe Serotonin ausschüttet. Die positive
Kraft der Farben kann bei Winterdepressionen und Hautkrankheiten helfen
sowie das Immunsystem anregen. Denn jede Farbe hat eine eigene Wellenlänge
und löst damit unterschiedliche Reaktionen im Körper aus.
Tatsächlich haben wissenschaftliche Messungen die unterschiedliche
energetische Wirkung der Farben bestätigt. Sie haben ergeben,
dass rotes Licht zu einem leichten Anstieg des Blutdruckes führt,
während er bei blauem Licht leicht sinkt. Die Kraft der Farben
lässt sich auch im Alltag nutzen. Manchmal reichen schon kleine
Akzente, um von der Farbwirkung zu profitieren, besonders im Winter,
wenn unsere Umwelt noch arm an Farbreizen ist. Ein bunter Blumenstrauß
sorgt da z.B. für gute Laune, bringt Natur ins Haus und weckt
durch seine Farbenpracht schon die Vorfreude auf die Zeit, wenn die
Natur aus ihrer Winterruhe erwacht.
Farben
beleben den Raum und den Menschen Farben sind ebenfalls ein wirksames
Mittel, um Stimmungen zu er zeugen. So kann beispielsweise eine Wand
in zartem, frischem Gelb auch an Regentagen an den Sonnenschein erinnern.
Ob gestrichen wird oder mit Lasurfarben gewischt, ob eine einzelne Wand
farbig gestaltet wird oder gleich alle vier, bleibt dem persönlichen
Geschmack und , dem derzeitigen Bedürfnis überlassen. Farben
beleben wie kaum ein anderes Mittel einen Raum und die sich darin aufhaltenden
Menschen.
In der
Regel sind zarte Töne zu bevorzugen. Im Feng Shui gibt es beispielsweise
die Empfehlung, das Schlafzimmer in zartem Apricot zu streichen. Weitere
Farbempfehlungen ergeben sich aus den persönlichen Feng Shui Profilen
der Bewohner, die mit dem betreffenden Raum in Beziehung gesetzt werden.
Die spezifischen Wirkungen einzelner Farben können auch Stimmungen
erzeugen oder verstärken. Farben haben außerdem eine thermische
Wirkung und können die Körpertemperatur meßbar heben
oder senken: Wer zum Frösteln neigt, sollte warme Farben in seiner
Umgebung bevorzugen.
Wie
Farben auf die Psyche wirken
Grün beruhigt, Gelb aktiviert die Gehirntätigkeit, Rot wirkt
anregend. Wie Farben uns beeinflussen, kommt auf die Dosierung und Balance
an
Farben wirken, ob man will oder nicht. Und sie erzeugen Stimmungen,
die auch beim Gestalten einer Wohnung oder eines Hauses eine wichtige
Rolle spielen. Farben entscheiden mit darüber, wie wohl man sich
fühlt, wie angeregt oder produktiv man ist. Doch nicht jede Farbe
passt mit ihrer Wirkung in jedes Zimmer – und manche Farben sollten
besser nur sparsam zum Einsatz kommen.
"In
der Farbwahrnehmung gibt es keine großen individuellen Unterschiede",
sagt Farbgestalterin Isabelle Wolf aus Zweibrücken. Niemand empfinde
beispielsweise Rot als kalt. "Das ist so etwas wie eine Urprägung",
so Wolf. Während Rot dynamisch, kraftvoll und anregend wirke, sei
grün harmonisch, beruhigend und ausbalancierend. Allerdings können
in diese Wahrnehmung immer auch persönliche Erfahrungen und Assoziationen
reinspielen. "Wenn die Küche der Oma, in der man glückliche
Ferien verlebt hat, beispielsweise grün war, dann verknüpft
man damit eine positive Erinnerung", erklärt Wolf.
Wohnräume
sollten laut Axel Venn farblich nicht monothematisch gestaltet werden.
"Ideal ist eine Mischung aus Beruhigung und Anregung", erklärt
der Designer und Professor für Farbgestaltung und Trendscouting
an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim.
Zwei Drittel des Raumes sollten dabei eher beruhigend wirken. Das erreiche
man mit neutralen Farben ohne starke Charakteristik, etwa durch gedämpfte
Kalk- oder Sonnentöne, durch Leinen-, Bast- oder Sorbettöne.
Die anregende
Wirkung des restlichen Drittels kann zum Beispiel durch buntstiftartige,
pastellige Farben erzielt werden. Also unter anderem über Stoffe
und Vorhänge oder den Buchbestand und die Bilder. Kommen reine,
intensive Farben zu stark zum Einsatz, wühlt das laut Venn zu sehr
auf. "Sie sind auch aus farbmedizinischer Sicht unangenehm, weil
man nach dem Blick auf eine rein grüne Wand Rotereignisse vor den
Augen hat", sagt Venn.
Generell
empfiehlt Uwe Linke für Räume und Wohnungen ein Farbkonzept.
"Außer dem Stil der Möbel ist die gekonnt eingesetzte
Farbe schließlich ein starkes und beeindruckendes Ausdrucksmittel
im Raum", erklärt der Wohnpsychologe und Coach aus München.
Darüber hinaus handele es sich um ein preiswertes Stilmittel, das
in Form von Bildern, Wandfarben und Wohntextilien angewendet werden
kann.
Entscheidend
für die Wirkung sei unter anderem das Farbgewicht im Raum. "Während
helle Pastelltöne beispielsweise wenig Gewicht haben, wirken kräftig-bunte
und dunkle Farben besonders massiv und sollten mit Bedacht eingesetzt
werden", sagt Linke. Er rät, möglichst nicht mehr als
drei Farben einzusetzen, weil der Raum sonst unruhig wirke.
Neben dem
Farbgewicht ist das Licht ein wichtiger Aspekt. "Durch Licht kommen
Farben erst richtig zur Geltung und entfalten am besten ihre Wirkung",
sagt Venn. Dabei empfiehlt sich der Einsatz mehrerer Lichtquellen, um
gemütliche Ecken zu schaffen. Einen Raum, der voll lichtdurchflutet
ist, würden die meisten Menschen nicht mögen.
Manche
Farben eignen sich am besten für Farbakzente. Rot etwa wird selten
für ganze Zimmer verwendet, sondern empfiehlt sich als klassische
Akzentfarbe. "Lediglich selten genutzte Räume wie die Diele
oder ein repräsentatives Esszimmer kann man komplett in Rot gestalten",
sagt Wolf. Für das Schlafzimmer ist rot hingegen zu anregend, und
an einen erholsamen Schlaf wäre nicht zu denken. Rot wird zudem
von vielen als primitiv oder zu dominant empfunden.
Nicht immer
muss tatsächlich eine Farbe verwendet werden, um in einem Raum
auch einen bestimmten Farbeindruck zu erzielen. Farben lassen sich auch
in Formen und Materialien übersetzen. Ein roter Raumeindruck entsteht
zum Beispiel durch Holzkuben und Lederhocker, durch schwere, massive
Materialien, durch Leder, Felle und einen offenen Kamin. Gelb, eine
stimmungsaufhellende Farbe, öffnet Räume und regt die Gehirntätigkeit
an. Sie findet ihre Entsprechung in großzügigen Räumen,
großen Fenstern und Materialien, die reflektieren, wie polierter
Stahl.
Die Farben
spiegeln dabei nicht nur die Persönlichkeit eines Menschen wider.
Sie nehmen auch Einfluss auf das Temperament einer Person. "Ein
Phlegmatiker, der sich komplett in Grün einrichtet, kommt überhaupt
nicht mehr in Schwung", sagt Wolf. Grün sei zu bedächtig,
da passiere nichts. Stattdessen sollten Farben mit einem aktivierenden
Impuls wie Rot oder Orange zum Einsatz kommen.
Auch für
Büros werden oft Farben verwendet, die eine bestimmte Intention
fördern. "Arbeitsbereiche werden in der Farbe Gelb noch anregender,
und Geschäfte wirken mit Rottönen einladender", sagt
Linke. Für einen Kindergarten eignen sich allerdings keine roten
Wände, denn das fördere die Aggression und die Lautstärke.
Doch unabhängig von allen Farbspielen und Kombinationen sollten
Räume laut Farb-Experte Venn vor allem eines haben: eine sehr persönliche
Botschaft. Dann sind sie auch angenehm.
Farblicht-Therapie:
Hellrosa
bei starker innerer Anspannung
Tiefrot
bei Trägheit und Energielosigkeit
Orange
bei Traurigkeit
Dunkelgelb
bei Unzufriedenheit
Grün
bei Stimmungsschwankungen
Tiefblau
bei Hektik und Ungeduld
Die Farblicht-Therapie
kann in ihrer Wirkung durch die Aromatherapie verstärkt
werden. Ätherische Öle, die aus verschiedenen Pflanzenteilen
destilliert werden, wirken besonders über Haut und den Geruchssinn.
Richtig angewendet, unterstützen viele ätherische Öle
das Wohlbefinden und Gesundheit. Einige Öle, wie das Rosenöl,
haben einen positiven Einfluss auf die Psyche oder sie wirken, wie
das Johanniskrautöl, allgemein beruhigend oder stärkend.
Andere Öle und ihre Wirkung: Anisöl wirkt positiv auf die
Verdauungsorgane, Baldrianöl wirkt schlaffördernd, Majoranöl
wirkt am besten gegen Muskelkater, Zerrungen und Verspannungen und
Teebaumöl wirkt keimtötend auf Pilze, Viren und Bakterien
und ist gut hautverträglich.
Sage mir,
wie du wohnst und ich sage dir, wie du bist.
Die Gegenstände
eines Raumes spiegeln die Seele seines Bewohners wider. Alle
Objekte zeichnen ein Bild seiner Persönlichkeit, erzählen
eine Geschichte. Jeder Mensch sollte darauf achten, dass seine Wohnung
"schöne" Geschichten über ihn erzählt. Und
da alles einem Wandel unterliegt, sollte er regelmäßig nachschauen,
ob das gezeichnete Bild noch aktuell ist. Dinge,
die ihm nichts mehr sagen, Bücher, deren Inhalt er längst
verinnerlicht hat, braucht er nicht mehr um sich zu haben. Es gilt Dinge
loszulassen, die nicht mehr zur Persönlichkeit passen. Damit lässt
sich das Befinden auf Dauer positiv beeinflussen. Diejenigen, die es
wagen, erleben, wie sie sich leichter fühlen, neue Energie haben
und wie plötzlich neue Dinge, Menschen und Gelegenheiten in ihr
Leben kommen.
Eine Untersuchung
des Wohnorts auf geopathische Störungen gehört zu einer vollständigen
Feng Shui Analyse. Damit können Störungen ausgemacht und vermieden
werden, die Feng Shui alleine nicht beseitigen kann. Gesundheit und
Wohlbefinden werden dadurch gefördert, dass dem Körper über
alle Sinneskanäle angenehme Wahrnehmungen ermöglicht werden,
die ihm die Botschaft vermitteln: "Hier bist du sicher, hier ist
gut für dich gesorgt." Hierzu zählen: angenehme Klänge
und Düfte, wohlschmeckendes gesundes Essen, schöne Farben,
der Anblick von lebendigen, aufmunternden und die Lebenskraft stärkenden
Gegenständen und Symbolen. Sitz- und Schlafplätze werden so
gewählt, dass Entspannung möglich wird, also beispielsweise
nicht direkt bei der Tür oder mit dem Rücken zu ihr, nicht
unter einem Deckenbalken. All dies sind positive Impulse, die sich jeder
Mensch täglich gönnen kann.
Die richtige
Beleuchtung
Wer viel
Zeit in geschlossenen Räumen verbringt, leidet früher oder
später unter dem Mangel des natürlichen Lichtspektrums. Sehleistung,
Konzentration und Wohlbefinden werden beeinträchtigt. Da Licht
ein Träger von Chi ist, sollten die Wohnräume großzügig
beleuchtet sein. Empfehlenswert sind grundsätzlich Leuchten mit
Tageslichtspektrum, die auch mit Schraubsockel und als Energiesparlampen
erhältlich sind. Auch und gerade in selten aufgesuchten Räumen
wie Abstellkammern oder in Durchgangsbereichen, sollte nach Feng Shui
helles Licht eingesetzt werden, um Sha zu vermeiden.
Strahlenbelastungen
sind im modernen Alltag nicht vollständig vermeidbar. Doch ein
Mikrowellenherd gehört generell nicht in einen gesundsheitsbewussten
Haushalt. Außerdem ist darauf zu achten, dass der Radiowecker
nicht neben dem Bett steht. Fernsehgerät und PC gehören grundsätzlich
nicht ins Schlafzimmer. Für einen erholsamen Schlaf ist ein Netzfreischalter
für das Schlafzimmer empfehlenswert. Dieser wird von einem Elektriker
in den Sicherungskasten eingebaut. Abends vor dem Schlafengehen, wenn
im Schlafzimmer das letzte mit Strom betriebene Gerät ausgeschaltet
ist, verringert sich die Spannung automatisch. Sie wird auf wenige Volt
heruntergeschaltet. mehr
Natürliche
Schwimmteiche - Baden ohne Chlor, im Einklang mit der Natur
Natürliche Schwimmteiche sind eine faszinierende Alternative
zum klassischen Swimmingpool. Statt chemischer Zusätze wie Chlor
setzen sie auf ein biologisches Gleichgewicht aus Wasser, Pflanzen
und speziellen Filtersubstraten. Das Ergebnis ist klares, natürlich
gereinigtes Wasser - sanft zur Haut, zu den Augen und zur Umwelt.
Wie funktioniert ein natürlicher Schwimmteich?
Das Prinzip ist einfach und zugleich genial. Der Teich ist in zwei
Hauptbereiche unterteilt:
- den Schwimmbereich
- die Regenerations- oder Ruhezonen
Im Schwimmbereich wird gebadet, ganz ohne Chemie. Die angrenzenden
Ruhezonen übernehmen die natürliche Reinigung. Wasserpflanzen,
Mikroorganismen und Substratschichten filtern Schmutzstoffe und überschüssige
Nährstoffe auf ganz natürliche Weise.
Aufbau im Querschnitt erklärt
Die Grafik zeigt deutlich den technischen Aufbau eines Schwimmteichs:
- oben der Schwimmbereich mit Holzsteg für einen bequemen Einstieg
- darunter Füllsand und Teicherde
- Geotextil-Vlies als Schutz- und Trennschicht
- eine robuste Teichfolie, die das Wasser sicher hält
Diese Schichtung sorgt für Stabilität, Langlebigkeit und
sauberes Wasser.
Die Rolle der Pflanzen
Pflanzen sind das Herzstück eines natürlichen Schwimmteichs.
Sie entziehen dem Wasser Nährstoffe, hemmen Algenwachstum und
schaffen gleichzeitig Lebensraum für Insekten, Amphibien und
Mikroorganismen . So entsteht ein kleines, funktionierendes Ökosystem
direkt im eigenen Garten.
Vorteile gegenüber klassischen Pools
Ein natürlicher Schwimmteich bietet viele Pluspunkte:
- kein Chlor, keine chemischen Reizstoffe
- angenehmes, weiches Wassergefühl
- harmonische Integration in den Garten
- geringere laufende Kosten
- ökologisch wertvoll und nachhaltig
Zudem verändert sich der Teich im Laufe der Jahreszeiten und
wird zu einem lebendigen Gestaltungselement.
Pflege und Wartung
Auch ein natürlicher Schwimmteich braucht Pflege, allerdings
anders als ein Pool. Abgestorbene Pflanzenteile werden entfernt, das
Gleichgewicht der Pflanzen kontrolliert und gelegentlich Sedimente
abgesaugt. Chemische Wasseranalysen oder tägliches Nachjustieren
entfallen weitgehend.
Für wen eignet sich ein Schwimmteich?
Natürliche Schwimmteiche sind ideal für Menschen, die Natur
lieben, Wert auf Nachhaltigkeit legen und ihren Garten als Rückzugsort
verstehen. Sie passen perfekt in naturnahe Gärten, moderne Landschaftskonzepte
und großzügige Grundstücke.
Fazit
Natürliche Schwimmteiche verbinden Badevergnügen mit Umweltbewusstsein.
Sie zeigen, dass klares Wasser auch ohne Chlor möglich ist -
durch intelligente Planung, natürliche Materialien und die Kraft
der Pflanzen. Wer sich für einen Schwimmteich entscheidet, holt
sich nicht nur einen Badeplatz, sondern ein lebendiges Stück
Natur nach Hause.
Die
Wirkung der Musik - sie berührt uns überall Prof.
Dr. Timmermann, HS für Musik Nürnberg
Menschen
sind bio-psycho-soziale Wesen - das heißt: Körper, Psyche
und die soziale Umgebung wirken immer zusammen. Jede Schallschwingung
wirkt auf den Menschen als Ganzes. Es lässt sich heute nachweisen,
dass Musik Einfluss auf Herzschlag, Atmung, Puls, Hautwiderstand, Blutdruck,
Stoffwechsel, Verdauungssystem und die Hormone hat. Musik ist eine Sprache,
die jeder versteht. Und sie hilft Menschen dabei, auf spielerische Weise
neue Erfahrungen im Umgang mit anderen zu machen.
Der
erste Sinn des Menschen
Das Hören ist der erste Sinn, mit dem der ungeborene Mensch seine
Umwelt wahrnimmt. Bereits eine Woche nach der Befruchtung der weiblichen
Eizelle können mithilfe eines Mikroskops kleine Ansätze der
Ohrenbildung am Embryo festgestellt werden. Etwa ab der 20. Schwangerschaftswoche
hört das Ungeborene Töne und unterscheidet Stimmen. "Auch
Musik wird jetzt bereits wahrgenommen", erzählt Prof. Timmermann:
"Wenn eine Mutter während der Schwangerschaft ein bestimmtes
Klavierstück wieder und wieder gehört hat, dann wird ihr Kind
später stark auf diese Musik reagieren."
Mehr
Lebensfreude durch Musik
Sie kann
Gänsehaut verursachen, zu Tränen rühren, Schmerzen vergessen
lassen, beim Einschlafen helfen, beruhigen, aber auch aufregen und aufputschen.
Es ist jedoch von Mensch zu Mensch unterschiedlich und auch von der
Situation abhängig, welche Musik welche Wirkungen hervorruft. Oft
hängt das mit Ereignissen in der Vergangenheit zusammen, so der
Musiktherapeut Prof. Timmermann: "Jeder Mensch hat eine musikalische
Lebensgeschichte, die oft mit bestimmten Erlebnissen verbunden ist." Beispiel
Prof. Timmermann:
"Wenn ein kleiner Bub am Sonntagmorgen immer mit Klassik traktiert
wurde, anstatt mit den anderen Jungen zum Fußballspielen gehen
zu dürfen, dann kann man ihm das schönste klassische Stück
vorspielen, er wird es nicht mögen. Denn dabei kommen bei ihm die
alten Erfahrungen wieder hoch. Umgekehrt kann bei einem anderen Menschen
ein bestimmtes Musikstück sehr angenehme Erinnerungen und Gefühle
auslösen, weil es ihn an die unbeschwerte Zeit der ersten Verliebtheit
erinnert."
Musik
macht klug - kann sie auch heilen?
Musik wirkt auf Körper, Seele und Verstand. Sie spricht den ganzen
Menschen an. Studien haben gezeigt, dass Kinder, die regelmäßig
Musik machen, sich beim Lernen leichter tun.
"Musik regt das Gehirn an, sie schafft ein inneres Gefühl
für Rhythmus und Ordnung", sagt der Musiktherapeut Prof. Tonius
Timmermann. Eine Langzeitstudie an Berliner Grundschulen belegt, dass
durch die intensive Beschäftigung mit Musik das Sozialverhalten
verbessert, der IQ-Wert erhöht, Konzentrationsschwächen kompensiert
und damit die schulischen Leistungen verbessert werden können.
"Man könnte sehr viel erreichen, wenn man sehr früh die
musischen Fächer fördern würde", meint Prof. Timmermann.
Musik wirkt auf Herzschlag und Atemrhythmus, auf den Blutdruck, das
Immunsystem und die Gehirnströme. Musikphysiologische Untersuchungen
zeigen jedoch, dass nicht in erster Linie die Art der Musik ausschlaggebend
ist: Die Einstellung des Hörers zur gehörten Musik ist entscheidend!
Trotzdem gibt es ein paar Kriterien, die eine Rolle spielen.
Vokalstücke
eher ungeeignet
Zunächst
einmal ist Musik, bei der Gesang stark im Vordergrund steht, zum Entspannen
häufig nicht geeignet. Dieser Musik wird meistens auf einer rationalen,
analytischen Ebene gelauscht. Daher ist eine entspannende Wirkung auf
das vegetative System eher selten.
Musiktakt
sollte dem Herzschlag ähneln
Der Takt
der Musik sollte gleichmäßig und langsam sein. Aus diesem
Grund empfehlen Experten eine Taktfrequenz, die etwas unterhalb der
Schlagfrequenz des menschlichen Herzens liegt. Dieser beträgt etwa
70 Schläge pro Minute. Das Herz versucht nämlich, sich dem
Takt der Musik anzupassen.
Andere
Lärmquellen ausschalten
Am stärksten
entspannt Musik übrigens dann, wenn sich der Zuhörer voll
und ganz ihr hingibt. Deshalb ist es wichtig, sich eine ruhige Umgebung
zu schaffen und Lärm so gering wie möglich zu halten.
Cello
und Oboe wirken beruhigend
Sehr wirksam
zum Entspannen ist so genannte Meditationsmusik. Manche Musikaufnahmen
arbeiten mit versteckten Botschaften wie "Sich der Liebe öffnen"
oder "Kreativ sein". Inwieweit sie wirklich Einfluss auf das
Verhalten des Menschen nehmen, ist unter Wissenschaftlern jedoch umstritten.
Empfehlenswert
sind auch Musikstücke mit sphärischen, hallenden Klängen.
Außerdem haben Instrumente, die der Tonlage der menschlichen Stimme
ähneln, wie Cello oder Oboe, eine beruhigende Wirkung auf den Körper.
Fest steht,
dass die Wirkung von Musik auf Geist und Körper erheblich zur Lebensqualität
beitragen kann.
Mit
Zimmerpflanzen gut durch den Winter
Fehlendes
Tageslicht und trockene Heizungsluft machen im Winter den Zimmerpflanzen
zu schaffen. Einige Pflanzen haben sich mit den veränderten Licht-
und Luftverhältnissen arrangiert, wie zum Beispiel das Alpenveilchen
(Cyclamen persicum), Grünlilien (Chlorophytum comosum), die Zimmeraralie
(Fatsia japonica) und das Zyperngras (Cyperus alternifolius). Ihnen
reicht relativ wenig Tageslicht zum Gedeihen. Staub schadet den Zimmerpflanzen,
denn das spärliche Sonnenlicht dringt durch eine dicke Staubschicht
auf den Blättern kaum noch durch. Deshalb sollten kleinere Pflanzen
im Schnitt alle vier Wochen in die leere Badewanne gestellt und mit
lauwarmem Wasser vorsichtig abgebraust werden. Die Blätter von
größeren Pflanzen wie Palmen oder Farnen einfach mit einem
weichen, feuchten Tuch abwischen. Ohne Staubschicht gelangt das wenige
Tageslicht viel besser an die Pflanzen und hilft ihnen, gesund und kräftig
zu bleiben.
Wie oft
sollte man welche Pflanzen gießen?
Hier gilt
die goldene Regel: Weniger (seltener) ist mehr, denn die meisten Leute
gießen ihre Pflanzen aus falscher Fürsorge regelrecht kaputt.
Alle Pflanzen grundsätzlich erst gießen, wenn sie auch wirklich
durstig sind, das heißt: die obere Fläche der Erde muss angetrocknet
und sie darf nicht mehr feucht sein, aber dafür ausgiebig gießen.
Auf diese Weise wird die Bewurzelung der Pflanzen angeregt, da sich
die Wurzeln auf der Suche nach Wasser ihren Weg in die Tiefe bahnen
müssen. Den richtigen Gießzeitpunkt also am besten mit der
Fingerprobe erfühlen. Wässern sollte man nach Möglichkeit
morgens, so können die Pflanzen rasch abtrocknen und sind weniger
anfällig für Pflanzenkrankheiten und Schneckenbefall.
Den meisten Pflanzen reicht es, wenn sie ca. alle zwei Wochen gegossen
werden. Wenn sich die Blätter vor Trockenheit schon leicht einrollen,
ist das nicht schlimm, nach dem Gießen erholt sich der Stock nach
ca. 3 - 4 Stunden wieder, also dann, wenn das Wasser von der gesamten
Pflanze aufgenommen wurde.
Unbedingt
durchdringend gießen. Das heißt: nicht schlückchenweise
ab und zu gießen, sondern lieber selten und dafür richtig.
Also so lange gießen, bis der gesamte Ballen durchnässt ist
und das Wasser wieder unten aus dem Topf herausfließt. Das überschüssige
Wasser unbedingt abschütten und so Staunässe in den Übertöpfen
vermeiden. Der Grund: Die Wurzeln werden sonst nämlich "arbeitsfaul",
sie müssen nicht mehr so hart ums Wasser kämpfen, da bei Staunässe
stets genügend Reserven zur Verfügung stehen. Dadurch wächst
die gesamte Pflanze auf Dauer auch weniger. Außerdem beginnen
bei Staunässe die Wurzeln nach einiger Zeit zu faulen. Dann lassen
die grünen Freunde irgendwann die Blätter hängen und
sehen verdurstet aus, sind aber ertrunken und dann auch nicht mehr zu
retten.
Die Gießmenge
ist auch immer abhängig von der Jahreszeit und dem Standort der
Pflanze. Als Faustregel gilt: je kühler und dunkler der Standort,
desto weniger Wasser ist nötig. Pflanzen, die dagegen hell und
warm stehen, brauchen etwas mehr Gießwasser. Da fast alle Zimmerpflanzen
in den Wintermonaten eine Ruhephase durchmachen, müssen sie dann
ebenfalls weniger gegossen zu werden.
Man empfiehlt
zum Gießen Regenwasser, denn es besitzt weder Kalk noch Kochsalz,
was leider immer mehr im Leitungswasser vorhanden ist und die Pflanzen
nachweislich schädigt. Die Folge bei zu großer Anreicherung
geht die Pflanze ein. Ausnahme: ein weiches Leitungswasser, denn dieses
enthält unbedenkliche Mengen Kalk und Kochsalz. Destilliertes Wasser
eignet sich ebenfalls zum Gießen, wenn es mit 25% weichem Leitungswasser
gemischt wird. Denn nur so sind auch wichtige Mineralstoffe enthalten.
Das Gießwasser sollte zimmerwarm sein. Der Grund: So kann es von
den Wurzeln am besten und schnellsten aufgenommen werden. Denn bei kaltem
Wasser "erschrecken" die Pflanzen, die Wurzeln "trinken"
weniger und entwickeln sich nicht so gut. Kalkempfindliche Pflanzen
wie z.B. Azaleen unbedingt mit entkalktem Wasser gießen, sonst
können an Blüten und Blättern bräunliche Flecken
entstehen. Speziellen Entkalker ins Gießwasser geben, dieser ist
für ca. 5 Euro in Gartenmärkten erhältlich. Billiger
ist es aber auf Dauer, wenn man das Wasser vorher z.B. durch Brittafilter
laufen lässt und so entkalkt.
Tipp: Sogar für Gießfaule oder Leute, die
oft auf Reisen sind, haben die Gartencenter eine Lösung parat.
Das Zauberwort heißt Hydrokultur. Hier kann kaum etwas schief
gehen, denn die Wasserstandanzeige im Topf gibt an, wann es Zeit ist
zu gießen. Und das ist mit diesem System nur alle 4-5 Wochen notwendig.
Fast alle herkömmlichen Zimmerpflanzen (außer z.B. Kakteen
und Orchideen) sind mittlerweile auch in Hydrokultur erhältlich.
Allerdings zahlt man für diesen Luxus auch einen kräftigen
Aufpreis. Im Vergleich zu Pflanzen in Blumenerde sind sie ca. 30% teurer.
Zum Düngen sind spezielle Produkte notwendig, die ebenfalls etwas
teurer sind als die gängigen Zimmerpflanzendünger. Dafür
müssen Pflanzen in Hydrokultur erst umgetopft werden, wenn der
Topf zu klein geworden ist, denn das Granulat laugt nicht aus.
Wann und
womit sollte man düngen?
Dass Pflanzen
dringend Dünger benötigen, erkennt man daran, dass die Blätter
durchsichtig und gelblich werden, die Pflanze nicht mehr so kräftig
wächst und verkümmert aussieht.
Flüssigdünger:
Das ist ein Konzentrat, das direkt ins Gießwasser gegeben wird.
In dieser Form können die Nährstoffe am besten von den Wurzeln
aufgenommen werden und so in die Blätter und Blüten gelangen.
Tipp: Für ein optimales Wachstum am besten bei jedem Gießen
düngen, aber nur ein Viertel von der auf der Dosieranleitung empfohlenen
Menge. Der Pflanze bekommen "viele kleine Mahlzeiten" besser
als eine große Portion auf einmal. Nehme im Winter immer nur ein
Viertel der auf der Verpackung angegebenen Menge (im Sommer bei Temperaturen
über 25 °C nur ein Achtel), sonst überdüngt man die
Pflanze. Flüssigdünger ist also zum Düngen von Zimmerpflanzen
am besten.
Übrigens ist das Koch- und Dämpfwasser von Kartoffeln eignet
sich, um Pflanzen zu düngen. Also bitte das Koch- und Dämpfwasser
nicht einfach wegschütten.
Bananenschalen
als Dünger:
Bananenschalen
eignen sich gut als organischer Dünger für die verschiedensten
Pflanzen, denn die getrocknete Schale einer reifen Banane enthält
etwa zwölf Prozent Mineralien. Der größte Teil davon
ist mit rund zehn Prozent Kalium, der Rest verteilt sich hauptsächlich
auf Magnesium und Calcium. Zusätzlich enthalten die Schalen rund
zwei Prozent Stickstoff und kleinere Mengen Schwefel.
Damit sich
die Bananenschalen im Boden schnell zersetzen, sollte man sie entweder
mit einem Messer in kleine Stücke zerschneiden oder mit einer Küchenmaschine
zerhacken. Letzteres geht am besten mit zuvor grob zerkleinerten, frischen
Schalen, da sie im trockenen Zustand oft sehr faserig werden. Anschließend
kann man die Bananenschalen zunächst an einem luftigen Ort trocknen
lassen, bis man die benötigte Menge beisammen hat. Bewahre die
Schalen nicht in einem geschlossenen Gefäß oder Folienbeutel
auf, damit sie nicht schimmeln.
Wenn man
die Schalen von Bananen als Dünger verwenden will, sollte man ausschließlich
Bio-Bananen kaufen, da im konventionellen Bananen-Anbau die Bananenstauden
wöchentlich mit Fungiziden behandelt werden.
Trockene
Blätter:
Angetrocknete und gelbe Blätter sowie alte Blüten unbedingt
immer abzupfen oder abschneiden, denn sie verhindern nicht nur, dass
sich an dieser Stelle neue Triebe bilden, sie können auch Krankheiten,
wie z.B. Pilzbefall verursachen. Pflanzen, die Blattausfall haben,
wie z.B. lichtgewöhnte Benjamini sollten beim Umtopfen im Frühjahr
kräftig zurückgeschnitten werden. Und zwar um ein Drittel
oder bis zur Hälfte, mindestens jedoch bis zu der Stelle, an
der neue Blätter oder neue Sprosse entspringen.
Braune
Blattspitzen:
Hässliche braune Blattspitzen können vor allem bei Palmenarten
entstehen. Sie vertragen es nicht, wenn sie mit den Blattspitzen irgendwo
anstoßen und reagieren dann mit unschönen Verfärbungen.
Die braunen Stellen einfach mit einer Schere abschneiden, allerdings
2-3 mm bis zum Grünen stehen lassen und nicht in das Grüne
hineinschneiden.
Gelbe
Blätter:
Wenn Moorbeetpflanzen wie z.B. Azaleen in herkömmlicher Zimmererde
gehalten werden, leiden sie mit der Zeit unter Eisenmangel. Die Folge:
die Blätter werden blass gelblich. Den gesamten Stock am besten
umgehend in einen Topf mit saurer Moorbeetpflanzenerde umtopfen und
sie die nächsten Wochen mit Eisendünger versorgen. Dann
ist die Pflanze in der Regel noch zu retten.
Wurzelfäule:
Erkennt man an matschigen braunen Wurzeln, die unter den Fingern kinderleicht
zerrieben werden können. Bemerkbar machen sich Wurzelschäden
zunächst durch ein schlechtes Pflanzenwachstum, das bis zum Absterben
des gesamten Stocks führen kann. Die Pflanze kann sich dann nicht
mehr regenerieren. Man kann sie getrost wegwerfen.
Weiße
schmierige Pusteln auf Blättern und Stengeln:
Bei diesen Schadstellen handelt es sich um Schmierläuse. Hier
hilft kein Abreiben, denn das vermehrt die Tiere nur. Durch das Abreiben
werden die Eier nämlich bloß im ganzen Raum verteilt. Einzige
Abhilfe: ein Pflanzenschutzmittel.
Schwarze
Punkte auf Blättern:
Dann hat sich die Blattlaus breitgemacht. Helfen kann man seiner Pflanze
auch hier nur mit einem speziellen Pflanzenschutzmittel.
Zimmerpflanzen wie Grünlilie, Einblatt, Bogenhanf
(Sanseveria), der Nestfarn, Philodendron oder Yucca tragen zu einem
gesunden
Raumklima bei und vermindern so mögliche Reizungen der Haut, der
Augen und der Schleimhäute. Sie geben einem Raum nicht nur eine
besondere Note, sondern regulieren auch die Luftfeuchtigkeit. Als natürlicher
Luftreiniger filtert zum Beispiel das Einblatt Schadstoffe wie Aceton,
Benzol oder Formaldehyd aus der Luft. Da Zimmerplanzen zudem Kohlendioxid
aufnehmen und Sauerstoff abgeben, fördern sie ebenfalls die Konzentration
und erhalten die Leistungsfähigkeit.
Wer sich
und seine Pflanzen gut durch den Winter bringen möchte, kommt
an Hydrokultur kaum vorbei. Eine Pflanze in Hydrokultur kann beispielsweise
auch im Winter bis zu 1,5 Liter Wasser pro Tag abgeben, bildet somit
eine natürliche Klimainsel in der Wohnung und erhöht die
Luftfeuchtigkeit, die nicht unter 45% liegen sollte. Zwei bis drei
Hydrokulturpflanzen können bei einer Zimmertemperatur zwischen
16 und 20 Grad die relative Luftfeuchtikeit im Raum um 5 bis 10 %
erhöhen. Das ist vor allem sehr wohltuend für die Gesundheit,
da zu trockene Zimmerluft die Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten
steigert. Farne und Gräser sorgen für Luftfeuchtigkeit Auch
Farne sind in Hydrokultur einfach zu pflegen und das große Wasserreservoir
dient als natürlicher Luftbefeuchter für Raum und Pflanze.
Sie kommen mit relativ wenig Licht aus und sind ideal für den
Winter. Zimmergräser bringen ebenfalls ein Stück Natur in
die Wohnung: Kalmus (Acorus), Segge (Carex), Simse (Scirpus), Zyperngras
(Cyperus alternifolius) und der Zimmerbambus sind ausgezeichnete Hydrokulturpflanzen.
Denn die Luftfeuchtigkeit durch das Wasserreservoir bietet beste Wachstumsvoraussetzungen
für die Gräser und ein gesundes Klima für die Bewohner.
Frühjahrs-Kur
für Zimmerpflanzen
Die Tage werden wieder länger, die Vögel zwitschern lauter,
zartes Grün ist in der Natur allgegenwärtig - es ist endlich
Frühling! Nicht nur der Garten ist aus dem Winterschlaf erwacht.
Auch die Zimmerpflanzen, die treuen grünen Begleiter in unseren
Wohnungen, stehen am Ende der natürlichen Ruhephase und bereiten
sich auf neues Wachstum vor.
Im Winter ist fehlendes Licht der Stressfaktor Nummer Eins für
Zimmerpflanzen. Oft sind lange, dünne Triebe und hellgrüne,
leicht fahl aussehende Blätter das Ergebnis der langen Abende.
Natürlich möchte man seinen Pflanzenlieblingen mit beginnendem
Frühjahr etwas Gutes tun, aber bitte, überfordere die Pflanzen
nicht! Vor allem, wenn ein Standortwechsel, z. B. vom kühlen Winterquartier
in wärmere Gefilde stattgefunden hat, empfiehlt es sich, die Pflanzen
langsam an mehr Licht zu gewöhnen. Viele Pflanzenfreunde neigen
dazu, ihre Schützlinge sofort in die warmen Sonnenstrahlen am hellen
Fenster zu stellen. Doch selbst sonnenhungrige Kakteen wären nicht
in der Lage, diesen Schock ohne Schaden zu überstehen. Es ist daher
wichtig, die Pflanzen an die neue Situation zu gewöhnen, indem
man sie zunächst zwar hell, aber auf keinen Fall vollsonnig stellt.
Einige grüne Zeitgenossen wie die Grünlilie (Chorophytum comosum)
schätzen es, jährlich im Frühjahr in frische lehmhaltige
Blumenerde umgetopft zu werden. Grundsätzlich gilt: Jüngere
Zimmerpflanzen sollten jährlich, ältere spätestens alle
zwei bis drei Jahre umgetopft werden. Ist der Ballen bei einer Pflanze
schon vollständig durchwurzelt, ist sofortiges Umtopfen angebracht,
damit sie wieder richtig gedeihen kann. Sobald die ersten neuen Triebe
und Blätter an den Zimmerpflanzen sichtbar werden, ist es Zeit
für erste Nährstoffgaben, die so genannte Startdüngung.
Am besten werden die Wohnungsgenossen in der Zeit von Ende Februar bis
September alle zwei Wochen gedüngt, damit sie im Sommer kräftiges
Wachstum und reiche Blüten zeigen. Die ersten vier Wochen nach
dem Umtopfen sollte man jedoch auf eine Düngung verzichten! Die
Pflanze muss sich von dem Schock, den das Umtopfen bereitet, erst erholen.
Rückschnitt
macht stark
Durch gezielten Rückschnitt nach der Ruheperiode, kurz vor dem
Austrieb, etwa zwei Wochen vor dem Umtopfen, lässt sich so mancher
schlecht wachsenden Pflanze wieder auf die Sprünge helfen. Einen
starken Rückschnitt können z. B. Passionsblume (Passiflora),
Dipladenie (Dipladenia) und Zimmerhopfen (Beloperone) gut vertragen.
Auch Schönmalve (Abutilon), Topfrose (Rosa) und Roseneibisch (Hibiscus)
tut es gut, wenn sie ab und zu mit der Rosenschere in Form gebracht
werden. Sinn des Rückschnitts ist es, spärlich wachsende Pflanzen
zur Bildung von Neutrieben und damit zu einem buschigeren Wuchs anzuregen
oder zu dichte, unschön nach innen wachsende Triebe auszudünnen.
Vor allem auf ältere Pflanzen wirkt ein Rückschnitt wie ein
Jungbrunnen.
Umtopfen
von Pflanzen Erst
einmal muss die Pflanze aus dem Topf. Das geht kopfüber meisten
sehr leicht, vielleicht ist ein kleiner Stoß auf die Tischkante
nötig. Sollte sich der Wurzelballen gar nicht lösen, muss
eventuell der Topf mit einem Hammer zerschlagen werden, oder der Kunststofftopf
mit der Gartenschere zerschnitten.
Nun wird
der Wurzelballen vorsichtig mit beiden Händen oder einer kleinen
Harke aufgelockert.
Möglichst viel alte Erde entfernen. Kranke Wurzeln sind meist schwarz
oder braun und müssen entfernt werden.
Auch zu lange Wurzel mit einer scharfen Schere entfernen. Ob man Töpfe
aus Kunststoff oder Ton wählt ist egal. Wichtig ist aber, dass
Tontöpfe ein bis zwei Stunden gewässert wurden, so entziehen
sie später dem Pflanzsubstrat keine Feuchtigkeit.
Die Abzugsöffnung
des Topfes mit Tonscherben besser noch mit Tonkugeln abdecken und eine
Drainageschicht aus Blähton darüber schütten. Wenn man
darauf noch Fließ legt, kann man den Blähton immer wieder
verwenden und die Erde wird nicht zum Abzugsloch geschwemmt. Nun eine
dünne Schicht gute Zimmer- bzw. Kübelpflanzenerde (Balkonpflanzenerde
sollte einen 15%-igen Tonanteil haben) auffüllen. Spare hier nicht
an der falschen Stelle. Es ist wichtig, dass die Erde auch über
längere Zeit gut durchlässig bleibt. Kakteenerde
muss wasserdurchlässig sein, denn Staunässe bekommt den Wüsten-
und Savannenbewohnern gar nicht sie faulen oft leichter in herkömmlicher
Blumenerde. Achte beim Kauf deshalb darauf, dass die Kakteenerde hauptsächlich
aus Bims, Sand und kleinen Steinchen besteht.
Nun setze
die Pflanze oder ein Teilstück in den neuen Topf. Achte besonders
auf die Pflanztiefe. Die Pflanze soll nicht höher oder tiefer im
neuen Topf sein als vorher. Jetzt wird die Erde eingefüllt. Während
des Auffüllens den Topf leicht aufstoßen, damit sich die
Füllung gleichmäßig setzt. Mit dem Daumen am Rand des
Topfes einen leicht vertieften Gießrand (etwa Daumenbreit) formen.
Er dient dazu, dass das Wasser beim Gießen nicht über den
Rand läuft.
Zum Schluss
wird die Pflanze kräftig gegossen. In der Anwachsphase aber nicht
zuviel Wasser.
Wie im
warmen Frühlingsregen
Sind die Pflanzen von innen heraus gestärkt, geht's ans äußere
Erscheinungsbild: Der Staub, der sich in den letzten Monaten auf den
Blättern ausgebreitet hat, wird beim "Frühjahrsputz"
entfernt. Blattpflanzen wie Feigenbaum (Ficus), Palmen oder Farne schätzen
einen warmen Regen in der Badewanne oder Dusche. Decke jedoch die Topferde
mit einer Plastikfolie ab, damit die Pflanzen nicht zuviel Wasser aufnehmen.
Bei großblättrigen Pflanzen wie z. B. bei der Efeutute (Epipremnum
pinnatum) oder dem Gummibaum (Ficus elastica) ist es einfacher, die
Blätter mit einem feuchten Tuch abzuwischen. Pflanzen mit behaarten
Blättern wie z. B. das Usambaraveilchen mögen keine Nässe.
Man säubert sie am besten mit einem weichen Pinsel. Gegen braune
Spitzen, die z. B. durch zu trockene Heizungsluft beim Drachenbaum (Dracaena),
der Zierbanane (Musa), dem Zypergras (Cyperus) und bei Farnen entstanden
sind, hilft nur Abschneiden.
Balkon-
und Terrassenpflanzen
Balkon-
und Terrassenpflanzen wachsen besser an, wenn man den Wurzelballen vor
dem Setzen ins Wasser taucht und ihn so lagen im Wasser hält, bis
keine Luftblasen mehr aufsteigen. Danach sofort in die Erde setzte und
das möglichst nicht in der Zeit der prallen Mittagssonne.
Rosen
gut gedüngt und bei Mehltau richtig behandelt
Bananenschalen klein geschnitten und in die Rosenerde gemengt, ergibt
eine vorzüglichen Rosendünger.
Bei Mehltaubefall den Rosenstrauch mit einer Wasser-Milch-Mischung
im Verhältnis von 9 Teilen Wasser : 1 Teil Milch besprühen.
Die Nähe von Lavendelpflanzen wirkt vorbeugend.
Die
essbare Kapuzinerkresse zieht Blattläuse an. Was kann man
gegen diesen klebrigen
Blattlausbefall tuen: Brennnesselwasser, Neemöl ... (Der
Einsatz von Brennnesselwasser auf Balkons und Terrassen ist aber nach
mehr als 12 Stunden, wegen des sich dann entwickelnden Gestanks, der
von der Brühe ausgehnt, nicht mehr empfehlenswert.) Ohrenkneifer
helfen ebenfalls bei Blattlausbefall. Einen Tontopf mit Stroh sollte
man deswegen als Quartier für die Blattläuse fressenden
Ohrenkneifer hinhängen/bereitstellen.
Die (giftige) Terrassen-Kletterpflanze Dipladenia
Sundaville,
die durch die immer wieder neu einsetzende Blütenpracht erfreut,
bleibt von Blattläusen verschont. Der Lavendel
und Tomatenpflanzen vertreiben unliebsame Gäste wie Motten, Mücken
und Fliegen,